Leiteressen 2017 – Salzsalinen

Es waren einmal 12 mutige Leiter aus dem TUK und der Jugi Elgg, welche sich am 2. Dezember gemeinsam aufmachten, im Aargau den grössten Salzberg der Schweiz zu besichtigen.
Man traf sich kurz vor elf am Bahnhof Elgg um die Reise zu starten. In Winterthur kam noch der letzte unerschrockene Leiter und Neo-Organisator dazu. Leider konnte der Planer und Kopf der Bande, welcher dieses Vorhaben genauestens geplant hatte, kurzfristig nicht an der Expedition teilnehmen. Nachdem man sich in allen möglichen Lebensmittel und Getränkeläden am Bahnhof noch mit dem wichtigsten eingedeckt hatte, wurde per Bus zur Mietauto AG verschoben. Dort konnte das Fahrzeug, ein riesiger Mercedes Sprinter, mit Platz für 13 unerschrockene Abenteurer, in Empfang genommen werden. Da man für so ein Gefährt eine besondere Kategorie in seinem Führerausweis benötigte, war der Kreis der in Frage kommenden Lenker sehr klein. Ferdi meldete sich freiwillig und fuhr die lustige, singende, trinkende, johlende und voller Anspannung auf das Abenteuer wartende Truppe sicher und mit einer maximalen Geschwindigkeit von 105 km/h zur Salzsaline Riburg in Rheinfelden oder gemäss GPS-Eingabe in Möhlin im Aargau. Unterwegs wurden nochmals die Lieder der erst kürzlich durchgeführten Abendunterhaltung auf CD angehört und im berüchtigten Fressbalken in Würenlos die knurrenden Mägen gestopft. In der Saline Riburg angekommen, empfing uns die Reiseführerin, deren Namen ich mir nicht merken konnte. Die Führung begann mit viel Wissenswertem rund um das Salz, die Salinen und den Beziehungsstatus der Dame. Nach einem kurzen Film über das Salz, machten wir uns auf den Rundgang durch die Fabrik bis zum Höhepunkt, dem 12 Tausend Tonnen schweren Salzberg. Die jüngsten Leiter versuchten, den Berg zu besteigen, scheiterten aber an der Konsistenz des Salzes, welche ein Hochkommen am Berg verunmöglichte. Dafür konnten sie so geschickt mehrere Kilogramm Streusalz mit nach Hause in ihren Schuhen schmuggeln. Nach der spannenden Führung ging die Fahrt zurück nach Winterthur, da man vor dem Nachtessen noch etwas Zeit übrig hatte, wurde kurzentschlossen in einem Pub mit Schiesskeller ein kurzer Stopp gemacht. Einige gönnten sich eine flüssige Erfrischung, andere eine schweisstreibende Schlacht mit Lasergewehren. Nachdem das Auto unversehrt und sauber aufgeräumt abgegeben wurde, ging es in das von einem Elgger geführte Restaurant „zum grünen Hund“ in Winterthur Töss. Das Essen mundete Vorzüglich und es konnte über den vergangenen Tag, die letzten Turnstunden usw. munter geredet und diskutiert werden. Da am Ende des offiziellen Teils noch Geld übrig war, ging es noch auf dem Nachhauseweg in eine Bar in der Nähe des Bahnhofs zu einem Schlummi. Zu meinem Erstaunen waren es dann die jüngsten Leiter, welche sich als erste auf den Heimweg machten. Wieder andere gingen später nach Hause oder genossen noch einen weiteren Schlummi in einer Bar in Winterthur…..ja, und auch eine andere legendäre Bar wurde durch einen erfahrenen Leiteressenteilnehmer einem kleinen Teil der Abenteurer näher gebracht.
So endete das Leiteressen 2017 in den frühen Morgenstunden des 1. Advents auch noch für die letzten Leiter. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen Leitern der Geräteriege, der kleinen Jugi, der mittleren Jugi, der grossen Jugi, des Turnvereins und allen Hilfsleitern ganz herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz für abwechslungsreiche und schweisstreibende Turnstunden allwöchentlich in den Turnhallen von Elgg bedanken.
Der Schreiberling Phippi