Bericht Turnfahrt 2019 TV Elgg

Am Samstag 28.9.19 morgens um 6.30 trafen sich 20 Turner am Bahnhof in Elgg. Über Winterthur führten uns die beiden Organisatoren Andrej Blaser und Kaspar Oppliger in die Westschweiz. Die teilnehmenden Turner durften also wiedermal ihr Schulfranzösisch oder was davon noch übriggeblieben ist auspacken. Bei manchen gelang dies besser, bei anderen eher mässig.  Von Neuchâtel aus mit dem Regionalzug im Noiraigue angekommen führte uns ein Wanderweg zum 700 Höhenmeter höher gelegenen Creux du Van. Der Aufstieg wurde mit einer Spektakulären Aussicht belohnt, die alle dazu anregte, die Szenerie fleissig photographisch festzuhalten. Nach dem Zmittag machte man sich wieder auf dem Rückweg ins Tal, wo man im Restaurant «La Ferme Robert» noch eine Boxenstopp einlegte, bevor es mit dem Zug wieder zurück nach Neuchâtel und von dort aus weiter nach Le Locle ging. Die Unterkunft bestand für einmal nicht aus Mässenschlägen sondern aus bequemen 2er Zimmern. Kurz nach der Ankunft machte man sich bereits auf den Weg ins Restaurant. In der Pizzeria, in welcher aber kein einziges Mitglied des Turnvereins eine Pizza bestellt hatte, konnten ob mit Burger, Tartar oder Rostbeef alle hungrigen Mäuler gestillt werden. Nach dem Dessert versuchte ein Teil der Turner noch eine Bar zu finden, musste aber enttäuscht feststellen, dass in der Stadt, die ihre beste Zeit bereits gesehen hat, nichts zu machen war. Sie kehrte deshalb designiert wieder zum Rest des Turnvereins ins Restaurant zurück. Der Wirt machte uns darauf aufmerksam, dass sie um 23:00 schliessen würden, aber sie für uns auch länger öffnen könnten, wenn wir genug konsumieren. Das zu wenig konsumiert wurde stellte definitiv kein Problem dar und so geschah es, dass er für uns bis nach 2:00 geöffnet hatte. Am nächsten Morgen war Abmarsch erst um 10:00. Es war deshalb für alle noch genügend Zeit sich über das Frühstücksbuffet herzumachen und sich für den Tag zu stärken. Danach fuhr man mit Zug und Schiff weiter zum Saut du Doubs an der Grenze zu Frankreich. Nach einer kurzen Wanderung fuhr man wieder zurück nach Le Locle. (Ja wir sind sehr viel Zug gefahren). In Le Locle angekommen wurden wir bereits in der Moulin Souterrains du Col-des-Roches für eine Führung empfangen. Da das Tal zu wenig Gefälle hatte, um eine Mühle zu betreiben entschied man sich im 16. Jahrhundert eine Mühle in einer Höhle am Ende des Tals zu bauen. Über die Jahre wurde diese ständig erweitert und modernisiert bis die Höhle im 20. Jahrhundert als Depot für die Schlachtabfälle aus dem Grenzschlachthof von Le Locle diente (Die Grenze verläuft zu Frankreich verläuft nur wenige Meter von der Höhle entfernt). Nachdem die ganze Schlachtabfälle 1973 wieder aus der Höhle entfernt wurden begann man mit einer Rekonstruktion der alten Mühle, welche heute jetzt wieder besichtigt werden kann. Via La Chaux-de-Fonds und Biel machte man sich dann wieder auf den Rückweg in die Deutschschweiz. Dank der langen Zugfahrt blieb auch genug Zeit um alle Weinflaschen, die noch nicht verbraucht wurden zu leeren.

Die Fotos findest du in unserer Galerie.